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17. Juni 2019, 15:52:56
XT250 Forum  |  Werkstatt  |  Pflege  |  Thema: Wie Pflegt Ihr denn so Eure XT 250? Erweiterte Suche
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Autor
Thema: Wie Pflegt Ihr denn so Eure XT 250?  (Gelesen 7897 mal)
« am: 28. Juli 2006, 09:41:38 »
XT250_Rolf
Globaler Moderator
*****
Beiträge: 266



Hallo,

will da mal ein neues Thema starten.....

Wie Pflegt Ihr den Eure XT 250.

Ist es nur ein Moddermoped wie meine ETZ 250 und wird nur ab und an mal mit dem HD - Reiniger "abgedampft"?

Oder wird sie mit nem Staubpinsel abgefegt nachdem sie an einem herrlichen Sommertag bewegt wurde?

Hat der eine oder der andere spezielle Tricks auf Lager die für alle interessant sein könnte?

Gibt es geheime Hausmittel?

Kocht noch einer hin und wieder seine Kette so wie wir das gemacht haben als es die O-Ring Kette noch nicht gab oder das Teil noch sauteuer war?

Kennt Ihr besondere Pflegeprodukte wie zum Beispiel die Zauberwatte Nevr Dull?



Haut rein Leute, Eure Erfahrungen und Tip's sind sicher Hochinteressant!

Rolf
« Letzte Änderung: 28. Juli 2006, 09:48:10 von XT250_Rolf » Gespeichert
 
Antworten #1
« am: 28. Juli 2006, 13:12:57 »
healer
Hero Member
*****
Beiträge: 853



Meine gelbe Crosse wird nach jedem Off-Road-Einsatz abgedampft und mit WD40 ( Grinsend Admin) eingesprüht. Die Schwingenachse wird abgeschmiert und dann wird sie abgestellt für den nächsten Eisatz.
Meine superoriginale 80er mit 4000Km auf der Uhr wird nur von meiner Frau gefahren, deshalb muss sie da ran. Sie nimmt Wasser und Reiniger und nachher trockene Tücher.
Nevrdull taugt ja nur für Chrom und davon hat die Kleine ja nicht so viel, Gottseidank.

Gruss vom
healer
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yellow rulez

 
Antworten #2
« am: 28. Juli 2006, 22:45:45 »
Lippa
Sr. Member
****
Beiträge: 442



Pflege ist für mich in erster Line eine Sache um dem Verschleiß vorzubeugen. Grinsend Mega Q-Tip Optik finde ich überzogen, schließlich ist das Teil für Feldwege und Weiden entwickelt worden.
Daher gibts bei mir immer reichlich Fett oder Öl an alles was sich bewegt oder metallisch blank ist. Plastik sieht regelmäßig ne Dusche mit Armor All, dass Zeug ist für mich der beste Kunststoffpfleger der auch an jeder Ecke zu bekommen ist. Zwinkernd Filter, Öl usw. sollte natürlich auch immer gemacht werden, genau wie alle üblichen Wartungsarbeiten. Techno-Pflege zahlt sich eigentlich immer aus, langsames Verschleißen, optimale Funktion und Zuverlässigkeit, was will man mehr. :Smiley

Weißes Plastik reinige ich seit Jahren mit Bootsreiniger aus dem Campingladen. Wirkt recht gut. Anschließend kommt noch mal Armor All drüber, da ich glaube das der Reiniger evtl. die Weichmacher heraus zieht.

Tip: Ne Lackdüse auf eine Sprühöldose stecken und damit ab und zu die verzinkten Speichen der kleinen einsprühen! Schützt die Speichen und lässt den Dreck nicht so fest anhaften...

Ketten bekommen bei mir eigentlich nur noch Teflon Sray. da an dem Zeug der Staub und Dreck weniger haften bleibt. Da ich O oder X Ring Ketten nehme, mache ich diese eigentlich nur mit Kaltreiniger, Lappen und Bürsten sauber.

Ansonsten: waschen, legen, föhnen und ab und zu Polimade auf den Lack Grinsend Grinsend Grinsend

Prost

der Lippa
« Letzte Änderung: 28. Juli 2006, 23:07:10 von Lippa » Gespeichert
 
Antworten #3
« am: 21. Dezember 2008, 23:42:59 »
Luke
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Beiträge: 188



Die Schwingenachse wird abgeschmiert und dann wird sie abgestellt für den nächsten Eisatz.

Anfängrefrage:
Was ist die Schwingenachse? Kann im Werkstatthandbuch nix darüber finden....und womit wird sie abgeschmiert?
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Antworten #4
« am: 22. Dezember 2008, 12:56:06 »
Frank M
Sr. Member
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Beiträge: 438



Anfängrefrage:
Was ist die Schwingenachse? Kann im Werkstatthandbuch nix darüber finden....und womit wird sie abgeschmiert?

das ist die Stange, die unten hinter dem Motor in den Rahmen geschraubt ist. Darauf ist wiederum die Schwinge mittels Lagern drehbar befestigt, damit das beim Fahren über Huckel nicht so rumpelt. Die Lebensdauer dieser Lager erhöht sich enorm, wenn die Reibpaarung Lagerhülse/Lager nicht trocken frisst, sondern auf einem Gleitfilm laufen kann. Üblicherweise gibts es irgendwo einen- oder mehrere Schmiernippel in der Nähe der Lagerstellen, die mit einer Fettpresse (gefüllt mit handelsüblichem Wälzlagerfett) turnusmäßig abgeschmiert werden, bis neues Fett aus den Abdichtungen der Lagerstellen austritt.

Diese Vorgehensweise sorgt dafür, dass ggf. eingedrungenes Wasser rausgedrückt wird und immer ausreichend frisches Fett an den Lagern vorhanden ist. In gewissen zeitlichen Abständen sollte man die Schwingenachse aber zusätzlich ruhig mal ausbauen. Hierbei kann man alles richtig sauber machen und den Zustand der Lager und Abdichtungen kontrollieren. Leichtes Einfetten der Schwingenachse vor der Montage verhindert, dass diese mit den Innereien der Schwinge zusammenrostet und dann nicht mehr ausbaubar ist.
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Antworten #5
« am: 22. Dezember 2008, 17:51:18 »
zwofufzig
Hero Member
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Beiträge: 1.062



Zum Thema Schwingenachse kann ich auch noch meinen Senf dazugeben :
Letztes Jahr Teileträger ohne Brief zum Ausschlachten gekauft. Beim Versuch, die Schwingenachse auszubauen,
stellte sich herraus, dass selbige absolut festgerostet war, da bewegte sich nix mehr, auch mehrtägiges Einweichen
mit Rostlöser und der Einsatz eines doch etwas grösserem Hammers brachte keinen Erfolg.
Zum Schluss habe ich dann die Schwinge und die Achse mit der Flex zerschneiden müssen, um den Motor ausbauen zu können.

Also habe ich infolge dessen an meiner "guten" XT 3 Schmiernippel an der Schwinge angebracht und an die Schwingenlager
wurden Nuten reingeschliffen, damit das Fett auch überall schön hingepresst wird.
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Antworten #6
« am: 22. Dezember 2008, 19:00:32 »
Luke
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Beiträge: 188




das ist die Stange, die unten hinter dem Motor in den Rahmen geschraubt ist. Darauf ist wiederum die Schwinge mittels Lagern drehbar befestigt, damit das beim Fahren über Huckel nicht so rumpelt. Die Lebensdauer dieser Lager erhöht sich enorm, wenn die Reibpaarung Lagerhülse/Lager nicht trocken frisst, sondern auf einem Gleitfilm laufen kann. Üblicherweise gibts es irgendwo einen- oder mehrere Schmiernippel in der Nähe der Lagerstellen, die mit einer Fettpresse (gefüllt mit handelsüblichem Wälzlagerfett) turnusmäßig abgeschmiert werden, bis neues Fett aus den Abdichtungen der Lagerstellen austritt.

Diese Vorgehensweise sorgt dafür, dass ggf. eingedrungenes Wasser rausgedrückt wird und immer ausreichend frisches Fett an den Lagern vorhanden ist. In gewissen zeitlichen Abständen sollte man die Schwingenachse aber zusätzlich ruhig mal ausbauen. Hierbei kann man alles richtig sauber machen und den Zustand der Lager und Abdichtungen kontrollieren. Leichtes Einfetten der Schwingenachse vor der Montage verhindert, dass diese mit den Innereien der Schwinge zusammenrostet und dann nicht mehr ausbaubar ist.


Perfekt, danke vielmals Smiley
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Antworten #7
« am: 22. Dezember 2008, 20:18:18 »
Na2107
Jr. Member
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Beiträge: 83



Gibt es eigentlich ein passendes Kugel- oderl Kugellager, vielleicht sogar mit Dichtring?
Wie habt ihr die Schmiernippel eingebaut? Sind die mit Gewinde und einfach einzusetzen?
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Antworten #8
« am: 22. Dezember 2008, 23:58:07 »
Luke
Full Member
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Beiträge: 188




das ist die Stange, die unten hinter dem Motor in den Rahmen geschraubt ist. Darauf ist wiederum die Schwinge mittels Lagern drehbar befestigt, damit das beim Fahren über Huckel nicht so rumpelt. Die Lebensdauer dieser Lager erhöht sich enorm, wenn die Reibpaarung Lagerhülse/Lager nicht trocken frisst, sondern auf einem Gleitfilm laufen kann. Üblicherweise gibts es irgendwo einen- oder mehrere Schmiernippel in der Nähe der Lagerstellen, die mit einer Fettpresse (gefüllt mit handelsüblichem Wälzlagerfett) turnusmäßig abgeschmiert werden, bis neues Fett aus den Abdichtungen der Lagerstellen austritt.

Diese Vorgehensweise sorgt dafür, dass ggf. eingedrungenes Wasser rausgedrückt wird und immer ausreichend frisches Fett an den Lagern vorhanden ist. In gewissen zeitlichen Abständen sollte man die Schwingenachse aber zusätzlich ruhig mal ausbauen. Hierbei kann man alles richtig sauber machen und den Zustand der Lager und Abdichtungen kontrollieren. Leichtes Einfetten der Schwingenachse vor der Montage verhindert, dass diese mit den Innereien der Schwinge zusammenrostet und dann nicht mehr ausbaubar ist.


Perfekt, danke vielmals Smiley
Besonders, dass ich jetzt weiss was ein "Huppel" ist Smiley Smiley Smiley

Ernsthaft: Vielen Dank für die Arbeit!
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Antworten #9
« am: 23. Dezember 2008, 01:53:47 »
Frank M
Sr. Member
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Beiträge: 438



gern geschehen.

Achte aber unbedingt darauf, dass der Gleitfilm auch mineralisch ist.  Grinsend

Wie ich mit Erschrecken feststellen muss, ist das Werkstatthandbuch mit einigen Fehlern bestückt (z. B. 2 Stoßdämpfer hinten?, Buchsen einpressen vs. Nadellager in der Legende der Explosionszeichnung etc.). Gibts für die 250er kein Bucheli oder eine andere und bessere Reparaturanleitung?

Das Thema "Huckel" haben wir ja jetzt durch. Die sind aber nicht zu verwechseln mit den viel schlimmeren "Huppeln" (kommt das von "hoppeln"?).  Zwinkernd
« Letzte Änderung: 23. Dezember 2008, 01:58:54 von Frank M » Gespeichert
 
Antworten #10
« am: 23. Dezember 2008, 08:48:46 »
Luke
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Beiträge: 188



(kommt das von "hoppeln"?).  Zwinkernd

Nee, das kommt von "Hüppel", Siegerländisch für "Hügel"...... nur um das Abzuschließen  :066:
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Antworten #11
« am: 23. Dezember 2008, 18:42:32 »
Na2107
Jr. Member
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Habe Nadellager gefunden!!! Mit Dichtring geil!!! Jetzt das Beste kosten nur 30 Teuro!!

Sind sogar nächste Woche da!
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